[Rezension] Cecilia Samartin - Nicht die Nacht allein



Autorin: Cecilia Samartin
Verlag: Urachhaus
ISBN: 978-3-8251-7950-2
Originaltitel: Vigil
Preis: € 22,90 [D]
Einband: Gebunden
Seitenanzahl: 414
Meine Wertung: Highlight

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Klappentext

Still und zurückgezogen wollte Ana ihr Leben verbringen, weit weg von ihrer Heimat, um die schrecklichen Ereignisse ihrer Jugend im Bürgerkrieg von El Salvador zu vergessen. Dann aber führt das Schicksal sie als Kindermädchen in eine vollkommen andere Welt.

Schon bald wird sie in den Kampf mit den Schatten verstrickt, die auf ihrer neuen Umgebung lasten, und sie bemerkt, wie brüchig das vermeintliche Glück der wohlhabenden Familie Trellis ist. Und doch wartet hier etwas auf sie, wonach sie ihr Leben lang gesucht hat, ohne es zu wissen...

Erster Satz

"Draußen ging gerade die Sonne auf, als Ana vom Fenster im ersten Stock aus nach Dr. Farrells Wagen Ausschau hielt."

Inhalt

Ana lebt mit ihrer Mutter in einen kleinen Dorf in El Salvador. Nachdem Rebellen alle aus dem Dorf töteten und sie als Einzige überlebte, landete sie über Umwege in Kalifornien in einem Kloster. Doch bevor sie ihr erstes Gelübde ablegen kann, schickt die Mutter Oberin sie für ein halbes Jahr zur Familie Trellis als Kindermädchen, damit sie die Welt draußen kennen lernt, bevor sie sich dafür entscheidet für immer im Konvent zu leben...

Meine Meinung

Ein wunderschönes Buch. :)

Ich wollte es eigentlich nicht lesen. Es ist irgendwie als Reziexemplar bei mir gelandet, allerdings ohne Anforderung. Der Klappentext hatte mich nicht interessiert und das Cover sagte mir auch nicht zu. Aber ich dachte mir, reinlesen kann ich ja mal. War für ein Glück! Schon nach der ersten Seite konnte ich es nicht mehr weglegen. *gg*

Ana hat zwar kein einfaches, aber dafür ein schönes Leben in El Salvador. Zusammen mit ihrer Mutter, der Tante und den Cousins - bis Rebellen das Dorf überfallen überfallen und alle töten. Da später im Waisenhaus etwas ähnliches passiert, richtet sie ihr Leben nach Gott aus. In den Staaten lebt sie in einem Konvent und möchte auch dort bleiben.

Die Familie Trellies, zu der sie als Kindermädchen kommt, ist komplett anders. Die Frau sucht immer wieder Bestätigung bei anderen Männern, der Mann arbeitet von morgens bis abends und um die Kinder kümmert sich hauptsächlich Ana.

Jeder hat so seine Probleme in dieser Familie. Ich hatte beim lesen das Gefühl, selber mit in dem Haus zu wohnen und die Leute persönlich zu kennen. Das Ende ist traurig und wunderschön zugleich. Es wird für mich nicht das letzte Buch der Autorin gewesen sein. :)

Fazit

Ein wunderschönes Buch! :)


 Vielen Dank an den Verlag Urachhaus für das Rezensionsexemplar.

Liebe Grüße, Sabrina

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